Barhuf Breuer  
Deutsches Institut für Huforthopädie
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Ziele eines Huforthopäden nach Jochen Biernat



Oft wendet sich der Pferdebesitzer erst bei Lahmheiten und pathologischen Veränderungen an einen Huforthopäden. Erkrankungen der Hufrolle, der Gelenke, des Hufknorpels und andere Erkrankungen wie Hufrehe oder Hufabszesse sind häufige Diagnosen im huforthopädischen Alltag. Diese Erkrankungen haben meistens ihre Ursache in einem verformten Huf. Verformungen der Hufwand, Spalten, Risse, Rillen, Einfärbungen, angegriffene Hufbeinträger und von Fäulnis befallenes Strahlhorn sind deutliche Signale, dass sich der Huf nicht in einem optimalen, gesunden Zustand befindet.

Anstatt aus der Form geratene Hufe ideal zu schneiden, sorgt die Huforthopädie mit ihrer Bearbeitung dafür, dass der Huf seine optimale Form gar nicht erst verliert. Leider sind optimale und gesunde Hufe in unserer heutigen Zeit kein Normalzustand. In den meisten Fällen sind die Hufe aus der Form geraten. Regelmäßige huforthopädische Bearbeitungen führen dazu, dass der Huf wieder in seine optimale Form zurückfindet. Die Huforthopädie „repariert“ nicht die Fehlentwicklung der Hufe, sondern veranlasst die Umkehr der negativen Prozesse durch gezielte, fortlaufende Manipulation. Einziges Arbeitsmaterial ist hierbei das ständig nachproduzierte Hufhorn. Der Huforthopäde berücksichtigt und nutzt dabei die physikalischen Kräfte, die auf den Huf einwirken. Die in kurzen Abständen erfolgten Korrekturen führen zu einer Rückgestaltung des ungünstig veränderten Hufes in seine natürliche Form.

Notwendige huforthopädische Korrekturen sind nur bei Barhufpferden möglich, da der Huforthopäde die Faktoren Abrieb und Bodengegendruck nutzt.

Die primäre Aufgabe der Huforthopädie ist die bestmögliche Heilung des Pferdes in einem erträglichen Zeitrahmen unter Berücksichtigung des Tierschutzes im Interesse des Tieres.


 


 
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